Aktion

Jetzt bis zu 15 % Rabatt auf deine neue Küche.* Feilschen kannst du dir sparen.

4 Tage Zeit: Dein Rabatt gilt bis 4 Tage nach deiner Beratung. Danach ist er weg wie der letzte Keks.

Beratung und Grundplanung kostenlos. Komplett online, vom Sofa aus. Jogginghose erlaubt.

Festpreis inklusive Lieferung und Montage. Was im Angebot steht, gilt. Punkt.

Termin sichern →
0221 123456Mo–Fr 8–17 Uhr, kostenlos beraten Termin sichern

Start / Ratgeber / Marmor

Marmor in der Küche: Lohnt sich das?

Kurze Antwort: Ja, wenn du Patina magst. Lange Antwort: hier.

Kein Material polarisiert in der Küche so sehr wie Marmor. Die einen sagen, er sei viel zu empfindlich. Die anderen würden nie etwas anderes nehmen. Beide haben recht. Es kommt darauf an, was du von deiner Küche erwartest.

Kücheninsel aus weißem Marmor mit Wasserfallkante
Weißer Marmor mit kräftigen Adern als Insel mit Wasserfallkante.

Was Marmor so besonders macht

Marmor ist umkristallisierter Kalkstein. Über Millionen Jahre haben Druck und Hitze ihn verwandelt, Mineralien haben die typischen Adern hineingezeichnet. Deshalb hat jede Platte ein eigenes Bild, eine eigene Tiefe, einen eigenen Schimmer. Kein Druck und kein Kunststein kommt da ganz heran. Dazu fühlt er sich kühl an, was jeder zu schätzen weiß, der schon einmal Teig ausgerollt hat.

Die ehrliche Seite: Säure, Kratzer, Flecken

Marmor besteht vor allem aus Calcit, und Calcit reagiert auf Säure. Zitrone, Essig, Wein, Tomate oder manche Reiniger hinterlassen matte Stellen. Das sind keine Flecken, sondern feine Veränderungen der Oberfläche, Fachleute sprechen von Ätzungen. Mit etwa 3 auf der Mohs-Skala ist Marmor außerdem weicher als Granit oder Quarzit und kann leichter verkratzen.

Flecken entstehen dagegen, wenn Flüssigkeit in den Stein einzieht, etwa Öl oder Rotwein. Dagegen hilft eine Imprägnierung, die die Poren verschließt. Gegen Säure hilft sie nur begrenzt.

Die Faustregel für Marmor-Besitzer: Säure sofort wegwischen, Schneidebrett benutzen, einmal im Jahr nachimprägnieren. Mehr ist es nicht.

Poliert oder geschliffen?

Hochglanzpolierter Marmor sieht spektakulär aus, zeigt aber jede Ätzung, weil die matte Stelle im Glanz auffällt. Geschliffener Marmor („honed“) hat eine samtig-matte Oberfläche. Auf ihr fallen Ätzungen kaum auf, die Farben wirken etwas ruhiger. Für Arbeitsflächen empfehlen wir fast immer geschliffen, für Rückwände und Inselseiten darf es auch poliert sein.

Clever kombinieren

Du musst dich nicht für alles oder nichts entscheiden. Beliebt ist zum Beispiel:

  • Insel oder Rückwand aus Marmor, die Kochzeile aus Quarzit oder Keramik
  • Marmor als Wasserfallkante, wo er gesehen, aber wenig benutzt wird
  • Griffe, Nischenböden oder Regale aus Marmor als Akzent

Bekannte Sorten für die Küche

SorteLookPasst zu
CalacattaWeiß mit kräftigen grauen bis goldenen AdernHellen Hölzern, Messing
CarraraHellgrau mit feinen, weichen AdernSkandinavischem Stil, Weiß
Nero MarquinaSchwarz mit weißen AdernRäuchereiche, Bronze
Rosso LevantoRotbraun mit weißen und grünlichen AdernDunklem Holz, Messing
EmperadorWarmes Braun mit hellen AdernNussbaum, Leder, warmem Licht

Fazit

Marmor ist nichts für Menschen, die ihre Küche in zehn Jahren genauso sehen wollen wie am ersten Tag. Er ist für Menschen, die wollen, dass man ihr sieht, dass in ihr gelebt wird. Wenn du dazugehörst: Willkommen im Club. Wir suchen die Platte gern gemeinsam mit dir aus.

Alle Steine im Vergleich findest du im großen Stein-Guide.

Marmor-verliebt?

Im Online-Termin zeigen wir dir Sorten und planen deine Küche um den Stein herum.

Termin sichern
Termin sichern